Zahnrad- oder Kolbenpumpe? Wie man das Herzstück des Hydrauliksystems auswählt und den Motor nicht zerstört

Pompa zębata czy tłoczkowa? Jak dobrać serce układu hydraulicznego i nie zniszczyć silnika

Die Hydraulikpumpe ist das Herz jeder Maschine. Sie pumpt das lebenswichtige Öl zu den Hydraulikzylindern und -motoren. Wenn die alte Pumpe in einem Traktor oder Bagger den Dienst versagt, stehen viele Mechaniker vor einem Dilemma: die gleiche kaufen oder in eine "stärkere" investieren?

Die Wahl der Pumpe ist nicht nur eine Frage des Preises. Der Einsatz der falschen Technologie oder überdimensionierter Parameter kann zu einem Blockieren des Systems, einer Überhitzung des Öls oder sogar einem sofortigen Abwürgen des Verbrennungsmotors führen.

Die Experten von BRhydraulic haben die beiden gängigsten Pumpenarten unter die Lupe genommen. Finden Sie heraus, womit Sie es zu tun haben und wie Sie den teuersten Fehler beim Kauf vermeiden können!


1. Zahnradpumpe – Das zuverlässige Arbeitstier (Für Landwirtschaft und einfache Maschinen)

Dies ist die am häufigsten anzutreffende Pumpenart auf dem Markt. Wenn Sie die Motorhaube der meisten Landwirtschaftstraktoren, Holzspalter oder Gabelstapler öffnen, finden Sie zu 90 % eine Zahnradpumpe (mit Aluminium- oder Gussgehäuse).

  • Wie funktioniert es? Im Gehäuse drehen sich zwei ineinandergreifende Zahnräder. Öl strömt zwischen den Zähnen und dem Gehäuse ein und wird mechanisch zur Druckseite gepresst.

  • Vorteile: Sie sind günstig in der Anschaffung, einfach im Aufbau und relativ unempfindlich gegenüber kleinen Verunreinigungen im Öl (sie verzeihen mehr als andere Pumpen).

  • Nachteile: Sie haben eine konstante Fördermenge (pumpen bei jeder Umdrehung immer die gleiche Ölmenge) und arbeiten in der Regel bis zu Drücken von 200-250 bar. Oberhalb dieser Werte verschleißen sie schnell und werden sehr laut.

2. Kolbenpumpe – Elitekraft und Präzision (Für Bauwesen und Forstwirtschaft)

Wenn die Maschine schwere Lasten heben muss und der Platz begrenzt ist, kommen Kolbenpumpen (Schrägscheiben- oder Axialkolbenpumpen) zum Einsatz. Dies ist Premium-Ausrüstung.

  • Wie funktioniert es? Anstelle von Zahnrädern arbeiten im Inneren einer rotierenden Trommel kleine Kolben (ähnlich wie bei einem Verbrennungsmotor), die Öl ansaugen und unter hohem Druck ausstoßen.

  • Vorteile: Sie erzeugen enorme Drücke (sogar 350-400 bar und mehr!). Sie sind extrem effizient und können eine variable Fördermenge haben (Load Sensing Systeme) – das heißt, sie pumpen nur Öl, wenn Sie den Hebel bewegen, was den Kraftstoffverbrauch in Baggern oder Harvestern unglaublich spart.

  • Nachteile: Sie sind sehr teuer in der Anschaffung und Wartung. Außerdem sind sie extrem empfindlich gegenüber Schmutz – ein einziger Kratzer durch ein Sandkorn und die Pumpe verliert den Druck. Sie erfordern eine perfekte Filtration (erinnern Sie sich an unseren Artikel über Druckfilter?).

3. Der größte Mythos: "Ich kaufe eine Pumpe mit mehr Durchfluss, die Maschine wird stärker!"

Dies ist der häufigste Fehler bei der Modernisierung von Maschinen (z. B. selbstgebauten Holzspaltern). Ein Mechaniker hat eine 20 l/min-Pumpe und kauft eine 40 l/min-Pumpe, in der Hoffnung auf mehr Quetschkraft. Was passiert nach dem Start? Der Motor stirbt ab oder würgt bei Druckversuch ab. Warum?

Sie müssen eine goldene Ingenieursregel im Kopf behalten:

  • Pumpenfluss (Liter pro Minute) = GESCHWINDIGKEIT der Maschine. Je mehr Liter, desto schneller fährt der Zylinder aus.

  • Druck (bar) = KRAFT der Maschine. Je höher der Druck, den das System erzeugen kann, desto größere Gewichte können Sie heben.

Durch die Verdopplung der Pumpenleistung (Liter) arbeitet der Zylinder doppelt so schnell, aber dies erfordert doppelt so viel Leistung (Pferdestärken) vom Motor, um den gleichen Druck aufrechtzuerhalten! Bevor Sie eine "größere" Pumpe kaufen, stellen Sie sicher, dass Ihr Elektro- oder Verbrennungsmotor sie überhaupt ziehen kann.

Zusammenfassung

Die Auswahl einer Pumpe ist Mathematik, kein Raten. Für einen Frontlader, einen Kipper oder eine einfache Presse ist eine robuste, gusseiserne Zahnradpumpe völlig ausreichend. Wenn Sie eine fortschrittliche Forstmaschine bauen, kommen Sie um eine Kolbenpumpe nicht herum. Im Shop von BRhydraulic helfen Ihnen unsere Berater, den Leistungsbedarf zu berechnen, damit Sie die Ausrüstung nicht zweimal kaufen müssen.

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